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Peperoni

In Italien sind Chilis als Peperoni bekannt. Genau genommen heißt dort das Gemüse, welches einem den Schweiß auf die Stirn treibt, Peperoncino. Die Mehrzahl von den scharfen Früchten ist Peperoncini.

Nach Italien gelangten deren Samen erst am Anfang des 16. Jahrhunderts. Dort fielen Peperoni Samen aber gleich auf fruchtbaren Boden. Im warmen mediterranen Klima wuchsen die Pflanzen gut und arme und reiche Italiener erfreuten sich an den schmackhaften, feurigen Chilis oder Peperonis. Besonders früh wurde Peperoni in den Küchen von Neapel und ganz Kalabrien zum Würzen verwendet.

Italienische süße Paprika werden übrigens Peperone genannt. Bei den meisten Sorten der Peperoncino und Peperone handelt es sich um Capsicum annuum, seltener um frutescens, Chilisorten. Ein typischer beliebter Vertreter der italienischen Chili ist Abbraccio und Lombardo.


Bild Peperoni-Pflanze

Peperoni Sorte Lombardo

Lombardo ist eine alte italienische Peperoni Sorte. Sie ist auch bekannt als Lombardi, dann schon in Essig oder Öl eingemacht. Peperoni ist der italienische Begriff für scharfe Chilis. In den USA ist mit Pepperoni eine scharfe Salami gemeint, die gerne als Pizza Belag verwendet wird. Daher ist das Wort Peperoncini präziser, wenn wir über scharfe weiter lesen …


Bild Chilis trocken

Trocknen von Chilis und Peperoni an der Luft

Chilischoten an der Luft zu trocknen ist eine günstige Angelegenheit. So dauert es allerdings auch am längsten, Chili und Peperoni ohne Geräte zu trocknen. Gut, wenn Sie über einen warmen, gut belüfteten Raum verfügen. Im Sommer kann dies zum Beispiel ein Dachvorsprung sein. Eine einfache Weise Chilis zu trocknen ist diese draußen auf Backpapier, Holz weiter lesen …


Bild eingelegte Chilis

Chilis einlegen

Chilis können mit relativ wenig Aufwand in Essig oder Oliven-Öl eingelegt werden. Diese schmecken so gut, dass sie auf keiner Käseplatte fehlen dürfen. Neben dem konservieren durch einfrieren oder trocknen haben eingelegte Chilischoten noch ein paar Vorteile. Sie nehmen nur wenig Platz im Vorratsraum ein. Zusätzlich schmecken saure oder in Öl eingelegte Chilis richtig gut. weiter lesen …


Bild Jalapeno & Peperoni Schoten

Chilischoten

Erstaunlich wie viele unterschiedliche Chilischoten es doch gibt. Schon alleine die zahlreichen Namen für Capsicum deuten auf eine breite Vielfalt hin: Chili, Peperoni, Pfefferschote, Pfefferoni, Paprika, spanischer oder Guinea Pfeffer. Abgewandelte Schreibweisen wie Chilie und Chile kommen noch hinzu. Kleine Chilischoten sind schärfer, wird oft gesagt. Das stimmt nicht immer. Habaneros, Trinidad Scorpion, Carolina Reaper und Bhut weiter lesen …


Bild gelbe Habaneros

Chili-Schärfe neutralisieren

Auf dem Weg zur Arbeit gehe ich an einem türkischen Gemüsehändler vorbei. Sein Gemüse und Obst sieht in den Auslagen immer frisch und appetitlich aus. Gerade seine Peperonis, Chilischoten und Paprikafrüchte schauen zum Anbeißen aus. Manchmal sehe ich den Gemüsehändler schimpfen, weil Passanten an den Weintrauben naschen, ohne zu bezahlen. Manchmal geht gleich ein ganzer Apfel im weiter lesen …


Bild Peperoni rot

Unterschied Peperoni und Chili

Bevor wir auf den Unterschied zwischen Peperoni und Chili aufklären, zuerst noch ein paar hilfreiche Fakten: Alle Paprika-Sorten haben ihren Ursprung in Mittel- und Südamerika. Die ersten Chili Züchter waren mesoamerikanische Indianerstämme: Inkas, Azteken und Mayas. Tomaten und Chilis fanden erst nach der Entdeckung von Amerika im Jahr 1492 ihren Weg nach Europa. Etwa 100 Jahre weiter lesen …